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PRESS INFO
Bei der Samstagsauktion der Gesellschaft Dorotheum wurde ein Umsatz von 14,5 Millionen Kronen erzielt
Prag 21.5.2005
Auf der Auktion der Prager Gesellschaft Dorotheum am Samstag wurden Kunstgegenstände mit einem Gesamtwert von 14,5 Millionen Kronen versteigert, abzüglich Auktionsaufschlag betrug die Gesamtsumme 12,1 Mio. Kronen.
Wie zu erwarten war, wurde die Leinwand Rudolf Kremličkas „Nach dem Bade“, die mit 1919 datiert ist, am besten verkauft. Ausgerufen wurde sie für 800 Tsd. Kronen, schließlich endete der Wettbewerb mehrerer Interessenten bei einem Betrag von glatten 3 Millionen Kronen. „Vom genannten Bild kann man ohne Übertreibung sagen, dass es zu Kremličkas besten Werken gehört. Es ist Ende der 30er Jahre aus der Tschechoslowaksei ausgeführt worden und war damals Bestandteil einer Sammlung des engen Freundes und Bewunderers seines Werks Frederick Ehrmanns und dessen Bruder Maximilán. Es stammt aus dem Nachlass eines Prager Galeristen aus der Vorkriegszeit namens Dr. Hugo Feigl, des Bruders des Malers Bedřich Feigl, der Mitglied der Gruppe „Osma“ war. Zur Auktion wurde es aus New York nach Prag gebracht.“ sagt der Experte für bildende Kunst der Gesellschaft Dorotheum, PhDr. Jan Nízký. Dieses fundamentale Werk Kremličkas ist in der Vergangenheit bereits mehrmals publiziert worden, wir finden es z.B. in der Monografie von Luděk Novák „Rudolf Kremlička“ (SNKLU, 1964).
Den interessanten Preis von 800 Tsd. Kronen erzielte die Leinwand „Landschaft mit Einsiedelei und Gasthof“, die dem holländischen Maler Pieter Stevens oder Frederik von Valckenborch zugeschrieben ist und aus dem 17. Jahrhundert stammt. Bereits traditionsgemäß sorgte die Versteigerung des Werks des kroatischen Malers Vlaho Bukovac und seiner Tochter Ivanka aus dem Jahre 1915 für Aufsehen. Der „Liegende Mädchenakt“ wurde über mehrere Telefone, im Saal und auf schriftliche Limits hin geboten und schließlich für die Summe von 450 Tsd. Kronen von einem Bieter per Telefon ersteigert.
Für die Summe von 320 Tsd. Kronen wurde ein Schrank im Biedermeierstil ersteigert. Mit einem Anstieg von 1 400 % gegenüber dem Ausrufpreis wurde eine Keramikskulptur von Jaroslav Horejc „Herbst“ versteigert. Es bestand auch ein reges Interesse der Bieter an den Fotokollektionen von Josef Sudek, von denen alle angebotenen versteigert wurden. Der Preisanstieg betrug bei einigen bis zum 15- oder gar 19-Fachen
Versteigert wurden Bilder, Grafiken, Skulpturen, angewandte Kunst, Möbel, Asiatika, Waffen und Schmuck. Ganze 50 Prozent von den 425 Auktionsposten fanden einen neuen Besitzer. 86 Interessenten im Saal, 62 am Telefon und 22 schriftliche Limits nahmen an der Auktion teil. Sie dauerte fast vier Stunden. Auf dem Platz des Versteigerers wechselten Petra Kydlíčková - Hajská und Ing. Miroslav Zíka einander ab.
Die nächste Auktion der Gesellschaft Dorotheum findet am 24. 9. 2005, wiederum im Renaissance Prague Hotel statt.
Anmerkung: alle Preise sind ohne Auktionsaufschlag angegeben
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